Mai 052010
 

Es war nochmal Zeit für mehr Power:

Auch bei mir ist jetzt die Ära der Tera-Bytes eingeläutet, meine anfangs mit nur 500 GB bestückte Diskstation 109 soll auf 2.000 GB aufgerüstet werden. Die spärlichen Infos dazu lassen vermuten, dass das eine echt einfache Aktion ist und ruckzuck die neue Platte die alten Daten (nur mit viel mehr Platz drumherum) enthält.

Um die schon recht volle alte Platte zu übertragen hab ich mir clevererweise gleich das externe Gehäuse für die alte Festplatte mitbestellt um sie per USB/SATA einsatzbereit zu halten. Nicht clever genug:

Leider fehlt in fast allen Beschreibungen der Hinweis, was bei den einfachen Migrationsszenarien (neue Platte rein, Formatieren und Basis-Setup, dann Daten von alter Platte über externen Anschluss draufkopieren – fertig) tatsächlich passiert:

Es werden nur die rohen Daten übernommen, alle Installationen, Konfigurationen usw. sind erstmal weg und müssen wieder manuell restauriert werden. Wenn man vorher seinem Spieltrieb freien Lauf gelassen hat, Web- und Mailserver-Funktionalität und Customization-Potenzial reichlich ausgeschöpft hat, kann das eine ganze Menge Arbeit bedeuten. Ich seh’s mehr als evolutionären Anlass, nur die guten Ideen zu wiederholen und einige weniger bewährte einfach auf der alten Platte zu belassen.
Nervig ist es allerdings, überall erneut die Berechtigungen nach dem Kopieren nachzubessern etc…

Natürlich kann man auch eine echte Übernahme der alten Daten erreichen, dazu muss man aber auf einem Linux-System oder über Migrationstools wie von Acronis die alte auf die neue Platte „klonen“ und dabei das Resizing der Datenpartition vornehmen. Das erfordert wiederum dass man beide Platten an einem Rechner anschließt oder eine dritte Platte ausreichender Größe schon eingebaut hat – alles nichts was bei meiner derzeitigen Systemkonfiguration schnell möglich wäre. Zu Hause hab ich nämlich keine Rechenmonster mehr – Klimaschutz, you know…

 Posted by at 22:35
Mai 012010
 

Gratis-EMail-Accounts gibt es hinterhergeworfen, und sie funktionieren auch wunderbar.
Aber jeder bringt so seine Limitierungen mit, max. Mailgröße, Speicherplatz, fügen Werbung in Mails ein, erlauben nur POP3 kein IMAP… Wäre es da nicht schön, selbst Herr über seine Mails zu sein?

Ganz einfach ist es nicht, aber machbar:

Die Installation des Mail-Station-Pakets auf dem Synology-NAS ist erstmal harmlos, aber bis zum erfolgreichen Mail-Versand nach extern und Empfang von extern ist noch einiges zu tun:

Ich habe dummerweise die falsche Reihenfolge gewählt und es erst als allerletztes getan, daher bin ich jetzt weise genug zu sagen: als erstes sollte man im Router alle Mail-Ports ans NAS weiterleiten – sonst endet alle Kommunikation mit der Außenwelt dort.

Dieser Wiki-Artikel gibt eine sehr gute Übersicht, was man freigeben will und was nicht. Andere NASen machen hier natürlich einiges anders…

Die weiteren Kniffe kann man z.B hier nachlesen: Erst in Kombination ergibt das ganze dann ein funktionierendes Gespann.

Außerdem gibt es da noch die Hürde mit dem Provider, dessen Relay-Host man ordentlich anbinden sollte, im Fall 1&1 kann man sich hier das nötige Wissen anlesen.

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