Jun 102010
 

ClickOnce ist ein recht komfortables System, um Software zu verteilen – insbesondere das Auto-Update ist absolut genial … wenn es funktioniert. Das wiederum ist noch relativ einfach, wenn man auch einen MS-IIS-WebServer  verwendet – nicht wenige verwenden aber einen Apache- oder andere Server und ändern wollen wir natürlich alle nichts, zumindest nicht ohne triftige Gründe.

Also suchen wir eine Möglichkeit, ClickOnce-Deployment auf einem typischen, non-full-featured,  Apache-WebServer zu schaffen.

Kurze Suche liefert schnell folgenden Treffer: ClickOnce on Apache:

Durch hinzufügen folgender Zeilen zur Date .htaccess (falls nicht vorhanden: einfach erstellen) werden die Datei-Endungen MIME-Types zugeordnet:

Speziell für ClickOnce:

AddType application/x-ms-application application
AddType application/x-ms-manifest manifest
AddType application/octet-stream deploy

Eventuell für andere Zwecke noch interessant:

AddType application/vnd.ms-xpsdocument xps
AddType application/xaml+xml xaml
AddType application/x-ms-xbap xbap
AddType application/x-silverlight-app xap

Doch leider schlägt die Installation nach registrieren der MIME-Types bei mir immer noch fehl.
Die System.Deployment.Application.InvalidDeploymentException sagt mir, dass das Manifest nicht korrekt ausgewertet werden konnte, weil DTD-Processing verboten wäre – natürlich hatte ich das nie explizit verboten.
Das selbe Setup war beim Aufruf über ein Netzlaufwerk einwandfrei, nur bei Zugriff über den WebServer schlug die Installation fehl (auch nach Download des Setups). Irgendeine Default-Sicherheitsmaßnahme des WebServers hat mir also offenbar ein Bein gestellt.
Mit etwas Glück habe ich recht schnell einen Hebel gefunden, das zu ändern: Das Synology NAS hat aus Sicherheitsgründen standardmäßig “register_globals” deaktiviert, eine PHP-Option. Nachdem ich die Funktion aktiviert hatte, klappte es auch mit dem ClickOnce-Deployment auf dem NAS.

May 052010
 

Es war nochmal Zeit für mehr Power:

Auch bei mir ist jetzt die Ära der Tera-Bytes eingeläutet, meine anfangs mit nur 500 GB bestückte Diskstation 109 soll auf 2.000 GB aufgerüstet werden. Die spärlichen Infos dazu lassen vermuten, dass das eine echt einfache Aktion ist und ruckzuck die neue Platte die alten Daten (nur mit viel mehr Platz drumherum) enthält.

Um die schon recht volle alte Platte zu übertragen hab ich mir clevererweise gleich das externe Gehäuse für die alte Festplatte mitbestellt um sie per USB/SATA einsatzbereit zu halten. Nicht clever genug:

Leider fehlt in fast allen Beschreibungen der Hinweis, was bei den einfachen Migrationsszenarien (neue Platte rein, Formatieren und Basis-Setup, dann Daten von alter Platte über externen Anschluss draufkopieren – fertig) tatsächlich passiert:

Es werden nur die rohen Daten übernommen, alle Installationen, Konfigurationen usw. sind erstmal weg und müssen wieder manuell restauriert werden. Wenn man vorher seinem Spieltrieb freien Lauf gelassen hat, Web- und Mailserver-Funktionalität und Customization-Potenzial reichlich ausgeschöpft hat, kann das eine ganze Menge Arbeit bedeuten. Ich seh’s mehr als evolutionären Anlass, nur die guten Ideen zu wiederholen und einige weniger bewährte einfach auf der alten Platte zu belassen.
Nervig ist es allerdings, überall erneut die Berechtigungen nach dem Kopieren nachzubessern etc…

Natürlich kann man auch eine echte Übernahme der alten Daten erreichen, dazu muss man aber auf einem Linux-System oder über Migrationstools wie von Acronis die alte auf die neue Platte “klonen” und dabei das Resizing der Datenpartition vornehmen. Das erfordert wiederum dass man beide Platten an einem Rechner anschließt oder eine dritte Platte ausreichender Größe schon eingebaut hat – alles nichts was bei meiner derzeitigen Systemkonfiguration schnell möglich wäre. Zu Hause hab ich nämlich keine Rechenmonster mehr – Klimaschutz, you know…

May 012010
 

Gratis-EMail-Accounts gibt es hinterhergeworfen, und sie funktionieren auch wunderbar. Aber jeder bringt so seine Limitierungen mit, max. Mailgröße, Speicherplatz, fügen Werbung in Mails ein, erlauben nur POP3 kein IMAP… Wäre es da nicht schön, selbst Herr über seine Mails zu sein? Ganz einfach ist es nicht, aber machbar: Die Installation des Mail-Station-Pakets auf dem Synology-NAS […]

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